Jeden Herbst das Selbe: Diese Obstbäume schmeißen einfach Ihr Obst und ihre Blätter auf den Boden. Und wer soll das wegmachen? Ich! Na toll …

So oder so ähnlich kreisen dieser Tage die Gedanken vieler Menschen um ihre Obstbäume. Dabei ist das Fallobst Leben pur. Aufharken und auf den Kompost werfen, ist eine gute Variante.

Für mich ist es eine bessere Variante, das Obst in Fässern gestampft aufzubewahren. Dabei vergärt der Obstmatsch (schwankend zwischen Essig und Alkohol) und bleibt biologisch aktiv und selbst bis ins Frühjahr stabil. Damit habe ich bei Neupflanzungen ein bioaktives Substrat für den Pflanzfuss (Pflanzmethode in Anlehnung an  Pommeresche).

Einfacher ist es allerdings an der Tropfkante des Baumes ein 60 cm tiefes Loch zu graben und das Fallobst samt Laub hinein zu stopfen. Das Obst ist voll von aufbauenden Mikroorganismen, die das Bodenleben bereichern und außerdem die Regenwürmer in die Tiefe locken. Dadurch werden die Wurzeln der Bäume angeregt, tiefer zu wurzeln und sind weniger gefährdet bei Wühlmausdruck oder Trockenheit.

Je nach Obstvorkommen können natürlich auch mehrere Löcher gegraben werden. Im nächsten Jahr werden wieder neue Löcher gebuddelt und dann ist in Kürze der Boden rund um lebendig.

Aber Vorsicht! Dies ist keine Anleitung zur Müllverklappung in die Erde. Stink, Schimmel und Fäulnis haben im Boden nichts zu suchen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du verwendest diese HTML Tags und Attribute: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*
*

50 − fiveundforty =